Bald kommt der Nikolaus

Bald kommt der Nikolaus

Im Winter, wenn es stürmt und schneit
Und’s Weihnachtsfest ist nicht mehr weit,
Da kommt weit her aus dunklem Tann
Der liebe, gute Weihnachtsmann.

Knecht Ruprecht wird er auch benannt,
Ist allen Kindern wohlbekannt.
Er kommt mit einem großen Schlitten
Grad aus des tiefen Waldes Mitten.

In seinem Sack sind gute Sachen,
Die braven Kindern Freude machen.
Doch auch die Rute ist zur Hand
Für Kinder, die als bös bekannt.

Das mag wohl früher so gewesen sein;
Heut‘ gibt’s nur brave Kinderlein.
Die sagen schnell ihr Sprüchlein auf,
Knecht Ruprecht macht den Sack dann auf.

Und Äpfel, Nüsse, Pfefferkuchen
Darf gleich das liebe Kind versuchen.
Knecht Ruprecht aber fährt geschwind
Davon zum nächsten art’gen Kind.

[Dichter unbekannt]

Lasst uns froh und munter sein

Lasst uns froh und munter sein

Melodiehilfe zu diesem lied : Midi Version

Lasst uns froh und munter sein
Und uns in dem Herrn erfreu’n!
Lustig, lustig, tralera-lera,
Bald ist Nikolausabend da!
Bald ist Nikolausabend da!

Dann stell ich den Teller auf,
Niklaus legt gewiß was drauf,
Lustig, lustig, tralera-lera,
Bald ist Nikolausabend da!
Bald ist Nikolausabend da!

Wenn ich schlaf, dann träume ich:
Jetzt bringt Niklaus was für mich.
Lustig, lustig, …

Wenn ich aufgestanden bin,
Lauf ich schnell zum Teller hin.
Lustig, lustig, …

Nik’laus ist ein guter Mann,
Dem man nicht g’nug danken kann.
Lustig, lustig, …

Nikolaus Lied

Nikolaus-Lied

Sankt Niklaus, lieber Samichlaus,
du stammst aus reichem gutem Haus,
dein’ Eltern früh verstorben sind,
die Pest ließ dich als Waisenkind.

In Lykien warst du bekannt,
heut wird dein Land Türkei genannt,
in Myra warst du Bischof dort,
doch Demre heißt nun dieser Ort.

Sankt Niklaus, lieber Samichlaus,
durch Wohltat zeichnest du dich aus,
Legenden schildern dich als Mann,
der in der Not stets helfen kann.

Mit kleinen Säckchen voller Gold
warst du drei armen Schwestern hold:
bewahrtest sie vor Not und Pein
und bald schon konnte Hochzeit sein.

Im Traum erschienst du Konstantin,
der Kaiser war, und batest ihn:
Sprich deine Offiziere frei,
denn ohne Schuld sind alle drei.

Als einmal großer Sturm aufkam,
da riefen dich die Schiffer an.
Du führtest wie von Geisterhand
ihr Schifflein sicher bis ans Land.

In Myra war einst Hungersnot,
die Menschen darbten ohne Brot.
Dein Korn, von Schiffern ausgeborgt,
hat alle lang mit Brot versorgt.

Sankt Niklaus, lieber Samichlaus,
gern stellen wir ein Licht dir aus
und gehn mit dir durch den Advent,
bis dann die vierte Kerze brennt.

© Thomas A. Friedrich (*1965), 11/2008

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Grüezi Samichlaus!

Willkommen auf der Webpage der
St.Nikolaus Gesellschaft Fällanden – Pfaffhausen – Benglen.

Liebe Kinder
Auf dieser Seite findet ihr viele Informationen über den Samichlausbrauch. Ihr könnt die Geschichte lesen, wie dieser Brauch entstanden ist. Und ihr findet einige Samichlausgedichte und -lieder, die Freude machen. Lernt doch am Besten ein kleines Gedicht auswendig. Viel Spass!
Und falls ihr dem Samichlaus begegnet oder er zu euch nach Hause kommt: Sagt doch euer Sprüchli oder überrascht ihn mit einem Lied oder einem Musikstück. Das freut den Samichlaus!

Liebe Eltern
Der Samichlausbrauch ist aktuell wie eh. Nur, dass wir den Chlausbesuch heute durchwegs positiv gestalten. Ihr Kind soll Freude am Besuch des Nikolaus haben und eine gute Erinnerung mitnehmen. Dafür bürgen unsere erfahrenen Teams (Nikolaus und Schmutzli), die gerne einen Hausbesuch bei Ihnen abstatten. Wenn Sie dies wünschen, benutzen Sie bitte die Anmeldung <hier klicken>.

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Kontakte <hier klicken>

 

Anmeldung Chlausbesuch 2019

Liebe Eltern und Gönner.
Sie können den Samichlaus für ein Kind  oder für mehrere Kinder am selben Ort gerne bestellen. Bitte beachten Sie, dass für den Chlausbesuch eine Spende zur Deckung der Unkosten erwartet wird, siehe die Hinweise.

Der Samichlaus trägt das Habit eines Bischofs. Daher kommen wir sehr ungern an Vereinsfeste und Gelage, gerne aber in Kindergärten (wenn’s zeitlich drin liegt).

Anmeldung:

Entweder

oder

  • das nachfolgende Internet-Formular online ausfüllen und absenden

 

 

 

 

Gedichte und Bilder

Gedichte und Verse, bekannte und weniger bekannte Gedichte und Bilder

 

 

Der Bubiker Samichlaus hat 2014 eine CD und Begleitheft mit Liedern in Mundart herausgegeben.

Ein „geistliches“ Gedicht
Lasst uns froh und munter sein
Bald komt der Nikolaus
Samichlaus, du guete Maa
Es nachted scho und s’schneielet
Dä Samichlaus
Holler boller, Rumpelsack
Es dunklet scho im Tannewald
Knecht Ruprecht
Der Waldnikolaus
Mich deucht, ich sah
Sankt Nikolaus
St. Niklas‘ Auszug
mis Seckli
Samichlaus, ich hett en Wunsch
Samichlaus, lueg uf em Tisch
De Samichlaus, de Samichlaus
Samichlaus, wo chunsch du här?

Weitere findet ihr mit Google mit den Stichwörtern:
samichlaus nikolaus gedicht

 

Fotos und Zeichnungen

<hier link auf Fotogalerien einfügen>

 

Samichlausgeschichte

Geschichte aus: www.elternplanet.ch (download als pdf)

In der reichen Stadt Patara lebte ein Knabe der hiess Nikolaus. Vater und Mutter starben an einer bösen Krankheit. Er weinte Tag und Nacht. Die Eltern hinterliessen ihm grossen Reichtum: Gold, Silber, Edelsteine, Ländereien, Schlösser und Paläste. Auch Pferde, Schafe, Esel und andere Tiere besass er. Doch er war trotzdem sehr traurig und konnte sich über seinen Reichtum nicht freuen. Seine Angestellten wollten ihn aufmuntern. Der Hofmeister anerbot sich, ihm seine Schlösser zu zeigen. Der Stallmeister wollte mit ihm auf den schönsten Pferd en durch die Ländereien reiten. Der Küchenmeister meinte, er könne doch für alle reichen Kinder der Stadt ein köstliches Essen zubereiten.

Doch Nikolaus wollte von allem nichts wissen. Auch die Tiere spürten, dass er traurig war. Sie drängten sich zu ihm. Vom Weinen müde, wollte er sich schlafen legen. Da stiess er mit dem Fuss an einen Tonkrug, in dem viele Schriftrollen steckten. Eine davon ergriff er und begann zu lesen. „Da war ein reicher Mann, der lebte herrlich und in Freuden. Da war aber auch ein Armer, der lag vor seiner Tür und wollte nur Brotsamen die den Reichen vom Tische fielen. Doch diese gönnten sie ihm nicht. Es geschah, dass der Arme starb. Er wurde von den Engeln in den Himmel getragen. Auch der Reiche starb. Doch es kamen keine Engel, ihn zu holen“.

Gleiche ich nicht dem reichen Mann in der Geschichte, dachte Nikolaus. Ich bin schön gekleidet und lebe im Überfluss. Die Bettler draussen beim Stadttor habe ich vergessen. Morgen will ich früh aufstehen und mich nach ihnen umsehen. Am Morgen schlich er sich zum Palast hinaus. Nach dem Stadttor fand er die Ärmsten der Stadt, zerlumpt, krank und elend. Als sie ihn erblickten, streckten sie die Hände entgegen. Nikolaus wollte in die Tasche greifen, doch an seinem bestickten Kleide gab es keine. Eilig löste er die schwere Goldkette vom Hals, zog den Ring vom Finger und gab es ihnen. Er schlüpfte aus dem Obergewand, dem bunten Rock, den Sandalen und verschenkte alles. Glücklich ging er nach Hause. Er war wieder fröhlich.

Nikolaus liess auf seine Kleider Taschen aufnähen. Vergnügt schlüpfte er in seinen, weiten, roten Mantel und spazierte am Abend durch den Garten. Er füllte seine Taschen mit Nüssen, Äpfel und Mandarinen. Erneut schlich er sich aus dem Palast, ging zu den Armen und verteilte alles. Mit 12 Jahren wurde Nikolaus weit weg in die Schule gebracht. Berühmte Lehrer unterrichteten ihn und unterwiesen ihn in der Heiligen Schrift.

Wo er Not und Elend sah, gab er mit vollen Händen. Doch er machte dies jeweils im Verborgenen. Als er einmal zum Gottesdienst in die Kirche trat, wurden die Worte verlesen, die Christus zum reichen Jüngling gesagt hatte: „Willst du mir angehören, so verschenke alles was dir gehört an die Armen“. Über diese Worte hatte Nikolaus oft nachgedacht. Nun liessen sie ihn nicht mehr los. Er rief den Haushofmeister, befahl ihm Geld und Gut an die Armen zu verteilen. Denn er wolle sich aufmachen ins Heilige Land, wo unser Herr gelebt hatte. Nikolaus litt auf seiner Pilgerfahrt oft grosse Not. Bei allem Hunger blieb er aber stets fröhlich. Er zog durch das Land und predigte das Wort Gottes. Den Kindern erzählte er Geschichten aus der Bibel.

Eines Tages kehrte er in die Heimat zurück. In Myra war der alte Bischof
gestorben. Als man Nikolaus erblickte fragte man, wer er sei. Ich bin Nikolaus, ein Diener Christi, antwortete er. Da führte man ihn ins Gotteshaus und ernannte ihn zum Bischof. Als er wieder ins Freie trat, stand sein alter, grauer Esel vor der Tür. Von da an wurde er sein treuer Begleiter. Nikolaus sorgte für die Gläubigen wie ein Hirt für seine Schafe. In Zeiten der Gefahr predigte er den Christen an einsamen Orten und stärkte sie im Glauben. An seinem Geburtstag kleidete er sich jeweils in den kostbaren Bischofsmantel und nahm den Hirtenstab zur Hand. Seinen Esel belud er mit einem schweren Sack. Der war gefüllt mit Äpfel, Nüssen, Mandarinen und Honigkuchen. Er schritt durch die Strassen und verteilte die Gaben und machte diesen Tag zu einem grossen Fest. Das hielt er so bis ins hohe Alter.
Und als die Stunde kam da Gott ihn heimholen wollte, fiel ihm nur eines schwer, dass er sich von den Kindern trennen sollte.

Bischof Nikolaus starb am 6. Dezember 352. Zum Andenken an ihn nennen wir diesen Tag noch heute den Nikolaustag und feiern zur Freude aller Kinder das Nikolausfest. Somit kündet er als Vorbote die Weihnachtszeit an.

Hinweise

Spenden zur Deckung der Unkosten

Wir sind auf Spenden zur Deckung unserer Unkosten angewiesen und würden gerne, im Sinne unseres Vorbildes St. Nikolaus, einen Überschuss an soziale Institutionen weiter geben.

Betrachten Sie bitte Fr. 50.- bis Fr. 70.- pro Familienbesuch als Richtwert.

Unsere Mitarbeiter und Helferinnen arbeiten unentgeltlich für St. Nikolaus.  Trotzdem laufen jedes Jahr beträchtliche Unkosten für die Reinigung, Pflege und Erneuerung der kostbaren Kleider, Bärte, Perücken, für Schminke und Hilfsmittel, für die Verpflegung, Internet, etc. an.

Was uns nach Begleichung aller Kosten bleibt, wird innerhalb der Gemeinde Fällanden für charitative Zwecke eingesetzt. Der Oberchlaus kann Auskunft über die Zuwendungen der vergangenen Jahre geben.

Hat Ihnen unser Besuch gefallen?

Wenn der Besuch von Samichlaus und Schmutzli in Ihnen den Wunsch weckte, sich auch für diesen Brauch zu engagieren (Fahrer/in, Helferin, Samichlaus, Schmutzli), so setzen Sie sich bitte mit unserem Oberchlaus Beat Michel, Tel 044 826 0264 in Verbindung.

Familienbesuche 2019

Termine:

Im Jahr 2019 besucht St.Nikolaus die Kinder ab 3 Jahren an folgenden Tagen:

  • Donnerstag, 5. Dezember 2019
  • Freitag, 6. Dezember 2019
  • Samstag, 7. Dezember 2019
  • Sonntag, 8. Dezember 2019
St.Nikolaus bemüht sich, am gewünschten Tag auf Besuch zu kommen. Wünsche bezüglich einem bestimmten Zeitpunkt können nur sehr beschränkt berücksichtigt werden.

Gerne erwarten wir Ihre Anmeldung für einen Chlausbesuch bis spätestens zum Freitag, 22. November 2019, siehe Anmeldung <hier klicken>.

Die Tourenplanung erfolgt unmittelbar nach Anmeldeschluss. Verspätete Anmeldungen können deshalb nur beschränkt berücksichtigt werden.

Der genaue Zeitpunkt des Besuches wird Ihnen per Post bis Ende November mitgeteilt.

Rahmen und Ablauf Familienbesuch:

Wir freuen uns, wenn Sie dem Chlausbesuch eine festliche Note geben, ihn wenn möglich in eine kleine Familienfeier integrieren. Zum Beispiel mit einem schönen Nachtessen, vielleicht mit Gästen (Grosseltern, Gotti/Götti, Nachbarn), vielleicht bei festlichem Kerzenlicht.
Toll wird es immer, wenn die Kinder den Nikolaus mit einem Versli, einem Lied oder einem Musikstück überraschen. Das gibt dann einen schönen Rahmen für die Chlausgeschichte, die namentlichen Aufrufe der Kinder und schliesslich die kleine Bescherung. A propos Geschenke: Samichlaus und Schmutzli bringen die von den Eltern bereitgestellten Gaben für die Kinder, siehe Hinweis im Anmeldeformular. Freude hat auch der Samichlaus an Zeichnungen oder kleinen Bastelarbeiten.

 

 

 

Die St.Nikolaus Gesellschaft Fällanden – Pfaffhausen – Benglen

Ein paar Begeisterte gründeten die St.Nikolaus Gesellschaft im Jahr 1975 mit dem Ziel, einen alten Brauch wieder aufleben zu lassen und zu pflegen. Nicht verheimlicht werden kann, dass die Initiative von ‚Zugereisten‘ aus dem Luzernischen ausging…

Die St.Nikolaus Gesellschaft Fällanden – Pfaffhausen – Benglen ist eine Gruppe von katholischen und reformierten Frauen und Männern mit viel Enthusiasmus. Die Gesellschaft ist unabhängig von den Kirchgemeinden und erhält von diesen auch keine Unterstützung – ausser dem Gastrecht in den Räumen von St. Katharina.
Wir gründeten absichtlich keinen offiziellen Verein und haben also auch keine  Statuten.

Da Gemeindegrenzen fliessend sind, besuchen wir auch Kinder in Maur, Ebmatingen, Binz – ja manchmal bis zur Forch oder nach Uster. In diesen Gemeinden betreiben wir jedoch keine Werbung.